Gartenabfall

Kleine Mengen Grünschnitt geben Sie in Berlin kostenlos ab. Wird es mehr als ein Kubikmeter, stellen wir einen Grünschnittcontainer oder holen ab – Baumschnitt, Laub, Stubben und Wurzelwerk.

Gartenabfälle in Berlin entsorgen

Gartenabfälle in Berlin entsorgen

Wenn die Gartensaison anläuft, wird es überall gleichzeitig voll: Hecken und Bäume wollen einen sauberen Rückschnitt, das Laub muss vom Boden, die Beete sollen wieder atmen. Im Frühjahr und im Herbst fällt dabei regelmäßig mehr an, als Biotonne und Komposthaufen fassen.

In Berlin gibt es dafür zwei Wege: selbst zur Kompostieranlage bringen oder abholen lassen. Welcher sich lohnt, hängt fast nur an der Menge – und daran, ob Sie ein Fahrzeug haben, in dem nasses Grünzeug transportiert werden darf.

Kleine Mengen: Biotonne und eigener Kompost

Für den wöchentlichen Rasenschnitt und ein paar Handvoll Laub brauchen Sie niemanden. Kleine Mengen Grünschnitt gehören in die Biotonne; dort werden sie zusammen mit den übrigen Bioabfällen kompostiert. Wer einen eigenen Komposthaufen hat, ist ohnehin fein raus – Laub und Rasenschnitt sind nährstoffreiches Material.

Die Grenze ist schnell erreicht: Nach einem Heckenschnitt oder einer Baumfällung passt das Ergebnis in keine Tonne mehr.

Kostenlos abgeben – die Berliner Kompostieranlagen

Pflanzliche Abfälle aus dem Garten nehmen die Kompostieranlagen und Recyclinghöfe der BSR in haushaltsüblichen Mengen kostenlos an – als Faustwert etwa ein Kubikmeter je Haushalt. Angenommen wird Laub, Zweige, Astschnitt und anderes kompostierbares Material, entweder lose vom Anhänger oder im Grünschnittcontainer.

Anlagen gibt es unter anderem in Mahlsdorf und Köpenick. Darüber hinaus fallen in der Regel Gebühren an. Prüfen Sie die aktuellen Annahmebedingungen, Mengengrenzen und Öffnungszeiten vorher bei der BSR – sie ändern sich saisonal.

Praktische Hürden: Sie brauchen ein Fahrzeug oder einen Anhänger, die Öffnungszeiten müssen passen, und nach der Fahrt riecht der Kofferraum. Wer das nicht hat oder nicht will, lässt abholen.

Was zum Grünschnitt gehört – und was nicht

Grünschnitt wird kompostiert, deshalb muss er sortenrein sein. Angenommen wird:

  • Baum- und Strauchschnitt, Äste bis etwa 15 cm Durchmesser
  • Grasschnitt und Laub
  • kleinere Wurzeln
  • ungekochte Obst- und Gemüseabfälle
  • kompostierbare Friedhofsabfälle

Nicht hinein gehören:

  • Kunststoff jeder Art – Blumentöpfe, Folien, Bindebänder
  • Bauholz und lackiertes oder behandeltes Holz
  • gekochte Speisereste
  • Abfälle aus der Tierhaltung, etwa Einstreu
  • Steine, Erde in größeren Mengen und Bindedraht

Diese Stoffe werden an der Kompostieranlage abgelehnt – oder machen im schlimmsten Fall die ganze Charge unbrauchbar. Wurzelstöcke mit viel anhaftender Erde werden getrennt betrachtet; sie gehen eher Richtung Erdaushub als Kompost.

Baumschnitt: dicke Äste lohnen sich noch

Baumschnitt fällt zu Stoßzeiten in großen Mengen an. Die Kompostieranlagen nehmen ihn an – solange die Äste nicht zu dick sind. Bei stärkerem Holz lohnt es sich, zweimal nachzudenken, bevor es entsorgt wird:

  • Brennholz – wenn Sie einen Ofen haben, ist starkes Astholz gutes Material. Wichtig: erst vollständig durchtrocknen lassen, frisches Holz verbrennt schlecht und verrußt den Schornstein.
  • Hochbeet – dicke Äste und Stämme bilden die unterste Schicht eines Hügel- oder Hochbeets.
  • Häckseln – wer einen Häcksler hat, macht daraus Mulch. Die Schicht schützt den Boden vor Erhitzung und Austrocknung und dämmt mit etwas Glück den Wildwuchs ein.

Alles, was übrig bleibt, nehmen wir mit – auch ganze Kronen und Stubben.

Baumschnitt und Astwerk zur Entsorgung

Laub im Herbst: warum es weg muss

Überall, wo Bäume und Sträucher stehen, liegt im Herbst irgendwann eine feuchte Blätterschicht. Wenn niemand eingreift, wird sie bis zum Winter immer dicker – mit zwei Folgen:

  • Zu viel Laub trennt den Rasen vom Licht. Darunter geht die Grasnarbe ein.
  • Nasse Blätter auf Gehweg und Einfahrt sind gefährlich rutschig – und als Grundstückseigentümer sind Sie für die Verkehrssicherheit zuständig.

Kleine Mengen dürfen in den Biomüll oder auf den Kompost. Wer eine ganze Blätterflut hat, bekommt von uns Bigbags oder einen Container – oder wir laden direkt auf.

Grünschnittcontainer – wann er sich lohnt

Grünschnitt ist voluminös und relativ leicht. Für einen normalen Heckenschnitt reichen ein bis zwei Bigbags, die wir anliefern und nach dem Befüllen wieder mitnehmen.

Bei Baumfällungen, Grundstücksräumungen oder wenn ein Garten nach Jahren wieder freigelegt wird, ist ein Grünschnittcontainer sinnvoller. Wir stellen ihn vor die Tür, Sie werfen das Grünzeug hinein, wir holen ihn auf Zuruf wieder ab und bringen ihn zu einer zertifizierten Kompostieranlage in Berlin oder Brandenburg.

Auf Wunsch übernehmen unsere Mitarbeiter auch das Beladen – das ist der Punkt, an dem sich der Auftrag für die meisten rechnet, weil das Schleppen die eigentliche Arbeit ist.

Wer den Container selbst zur Anlage fährt, spart Geld. Das ist aber nicht für jeden machbar, und ab einer gewissen Menge auch nicht mehr sinnvoll.

Grünschnittcontainer für Gartenabfälle in Berlin

Kompostieranlage Berlin Mahlsdorf

Mahlsdorf liegt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern mit eigenem Garten: Hecken, Bäume, Sträucher, Rasenflächen. Entsprechend viel Grünschnitt fällt hier an, und entsprechend praktisch ist die Kompostieranlage direkt vor Ort.

Wer Anhänger und Zeit hat, ist dort in einer Viertelstunde durch. Wer beides nicht hat – oder wenn die Menge nach einer Fällung schlicht zu groß wird – ruft uns an.

Kompostieranlage Berlin Köpenick

Köpenick ist eingebettet in eine Landschaft aus Wald und Wasser, mit viel Grün auf öffentlichen wie privaten Flächen. Auch hier gibt es eine eigene Kompostieranlage, die im Frühjahr und im Herbst zur Hauptanlaufstelle für alle wird, die Gärten und Parks pflegen.

Wir sind mit den Wertstoffhöfen und Abfallbetrieben der Stadt verbunden und bringen Ihren Grünschnitt sauber sortiert dorthin, wo er zu Kompost wird.

Was wir übernehmen

Wir holen Gartenabfälle in allen Berliner Bezirken und im Brandenburger Umland ab:

  • Baumschnitt, Astwerk und ganze Kronen
  • Heckenschnitt und Strauchwerk
  • Laub und Rasenschnitt in größeren Mengen
  • Wurzelstöcke, Stubben und Baumstämme
  • Erde und Rasensoden aus Beetumbrüchen

Dazu kommen Bigbags und Grünschnittcontainer in passender Größe sowie – wenn Sie möchten – das Beladen durch unsere Mitarbeiter. Neben Gartenabfall übernehmen wir auch jede andere Abfallart, die auf dem Grundstück anfällt, sowie Abriss- und Malerarbeiten.

Soll das weg? Wir holen es ab.

Sagen Sie uns kurz, worum es geht – Sie erhalten einen Festpreis. Anfahrt in Berlin, Verladen und Entsorgungsnachweis sind enthalten.

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Häufige Fragen

Ja, in haushaltsüblichen Mengen – als Faustwert rund ein Kubikmeter je Haushalt – auf den Kompostieranlagen und Recyclinghöfen der BSR, etwa in Mahlsdorf oder Köpenick. Darüber fallen in der Regel Gebühren an.
Das hängt vom Material ab – Gras, Äste, Wurzeln und Laub wiegen sehr unterschiedlich. Als Durchschnittswert rechnet man mit etwa 0,4 Tonnen je Kubikmeter, also deutlich unter einer Tonne.
Der Preis richtet sich nach Volumen, Zugang und danach, ob wir nur den Container stellen oder auch beladen. Nach ein paar Fotos oder einer kurzen Beschreibung nennen wir Ihnen einen Festpreis.
Bis etwa 15 cm Durchmesser gelten sie als normaler Grünschnitt. Stärkeres Holz nehmen wir ebenfalls mit, es wird nur getrennt erfasst – oder Sie behalten es als Brennholz beziehungsweise für ein Hochbeet.
Ja. Sagen Sie uns vorher Bescheid, weil sie schwer sind und mit anhaftender Erde getrennt erfasst werden. Überlegen Sie vorher, ob sich das Holz noch zum Verfeuern lohnt.
Für unbehandeltes Holz liegt der Richtwert bei etwa 30 bis 40 Euro je Tonne; behandeltes Altholz ist deutlich teurer, weil es anders entsorgt werden muss. Ein verbindliches Angebot bekommen Sie kostenlos und unverbindlich.
Ja. Achten Sie nur darauf, dass keine Kunststoffreste, Steine oder Bindebänder dazwischen sind – Grünschnitt wird kompostiert und muss sortenrein sein.
In zertifizierte Kompostieranlagen in Berlin oder Brandenburg. Dort wird das Material zu Kompost verarbeitet und kehrt als Nährstoff in die Pflanzenwelt zurück.
In allen Berliner Bezirken und im gesamten Brandenburger Umland.

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