
Abriss und Entsorgung gehören zusammen – und genau daran scheitern viele Baustellen. Ein Abbruchunternehmen reißt heraus, danach steht der Schutt tagelang, bis ein zweiter Betrieb ihn abholt. Wir machen beides: Rückbau und Entsorgung in einem Auftrag, mit eigenem Fuhrpark und eigenem Containerpark.
Unser Schwerpunkt ist der Innenabbruch: Entkernung von Wohnungen und Gewerbeflächen, Teilabriss einzelner Bauteile, Rückbau von Trennwänden, abgehängten Decken, Estrich, Fliesen und Einbauten. Für den Abbruch ganzer Gebäude mit Statik- und Genehmigungsverfahren arbeiten wir mit Fachbetrieben zusammen – sagen Sie uns, worum es geht, dann klären wir das vorab.
Entkernung, Innenabbruch, Teilabriss
Bei der Entkernung wird alles entfernt, was nicht tragend ist: Bodenbeläge und Estrich, Trennwände, abgehängte Decken, Türen und Zargen, Sanitärobjekte, Einbauküchen, Elektroinstallation und Leitungen. Zurück bleibt der Rohbau. Das ist der übliche erste Schritt vor einer Kernsanierung.
Teilabriss heißt: einzelne Bauteile raus, der Rest bleibt stehen – ein Wanddurchbruch, eine Zwischendecke, ein Anbau, eine Garage. Hier ist die Reihenfolge entscheidend, weil vor dem Abbruch geklärt sein muss, was tragend ist. Bei bewohnten Häusern arbeiten wir abschnittsweise und staubarm, damit die Nachbarwohnungen nutzbar bleiben.
Trennung entscheidet über die Kosten
Beim Rückbau entsteht der größte Kostenblock nicht beim Abbrechen, sondern beim Entsorgen. Und dort entscheidet die Sortenreinheit: Reiner mineralischer Bauschutt – Beton, Ziegel, Estrich, Fliesen – wird gebrochen und wiederverwendet und ist die günstigste Fraktion. Sobald Holz, Gips, Folie und Dämmstoffe dazwischenliegen, gilt die Ladung als Baumischabfall und muss sortiert werden.
Deshalb trennen wir bereits beim Abbruch, nicht erst am Container: Altholz getrennt, Elektroinstallation und Geräte getrennt, Metall getrennt – Metall rechnen wir Ihnen sogar als Wert gegen. Für jede Fraktion stellen wir den passenden Container.
Gefahrstoffe: was gesondert behandelt wird
In Altbauten kommt beim Rückbau fast immer etwas zum Vorschein, das nicht in den normalen Container darf. Häufig sind das teerhaltige Dachpappe aus alten Dachaufbauten, künstliche Mineralfasern älterer Bauart aus Dämmungen sowie Farben, Lacke und Altöl als Sonderabfall.
Kommt bei den Arbeiten Asbest zum Vorschein – in Wellplatten, Fliesenkleber, Bodenbelägen oder Rohrisolierungen – werden die Arbeiten an dieser Stelle gestoppt. Asbestsanierung ist ein eigenes, zertifiziertes Verfahren; wir stimmen dann das weitere Vorgehen mit Ihnen ab und ziehen einen Fachbetrieb hinzu. Improvisiert wird hier nicht.
Wir sehen uns die Fläche kostenlos an und nennen Ihnen einen Festpreis inklusive Abbruch, Trennung, Container und Entsorgung.
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