
Steglitz-Zehlendorf ist der grünste und am wenigsten dicht bebaute der innerstädtischen Bezirke. Zwischen Lankwitz, Lichterfelde, Dahlem, Nikolassee und Wannsee überwiegen Ein- und Zweifamilienhäuser, viele davon mit tiefem Keller, ausgebautem Dachboden, Garage und großem Garten.
Für Räumungen ist das die angenehmste Ausgangslage der Stadt: eigene Einfahrt, Platz für den Container, kein Halteverbot nötig. Dafür ist das Volumen größer – ein Haus mit Keller und Dachboden bringt schnell mehr zusammen als drei Stadtwohnungen.
Was in Steglitz-Zehlendorf typischerweise anfällt
Der klassische Auftrag ist die Haushaltsauflösung eines ganzen Hauses – meist nach einem Todesfall oder wenn die Kinder das Elternhaus verkaufen. Geräumt wird dann alles auf einmal: Wohnräume, Keller, Dachboden, Garage und Schuppen. Werkzeug, Metall und gut erhaltene Möbel rechnen wir als Wert gegen.
Dazu kommt viel, was in Innenstadtbezirken kaum vorkommt: Gartenabfall und Grünschnitt in großen Mengen, Wurzelstöcke, alte Zäune und Gartenhäuser als Altholz, bei Sanierungen Bauschutt und Erdaushub. In älteren Häusern finden sich außerdem regelmäßig Farben, Lacke und Altöl – das sind Sonderabfälle und gehören nicht in den Container.
Ein Thema, das in diesem Bezirk häufiger auftaucht als anderswo, ist die Heizungsumstellung. Wo früher mit Öl geheizt wurde, stehen im Keller noch Tanks – und daneben oft Altöl, Ölbindemittel und Filter. Tankdemontage und Restölentsorgung laufen als Sonderabfall und müssen dokumentiert werden; das koordinieren wir mit. In den Garagen finden sich regelmäßig zusätzlich Altreifen, die ebenfalls nicht in den normalen Container dürfen.
Container auf der eigenen Einfahrt
In den meisten Fällen stellen wir den Container hier direkt auf das Grundstück – dafür ist keine Genehmigung nötig, und Sie können in Ruhe über mehrere Tage befüllen. Wo Pflaster oder frisch angelegter Rasen darunter liegen, unterlegen wir Bohlen.
Nur in den dichteren Lagen rund um die Schloßstraße und in Teilen von Steglitz ist eine Halteverbotszone sinnvoll. Bei großen Objekten planen wir lieber einen zweiten Container ein als eine zweite Anfahrt – das ist in aller Regel günstiger.
Recyclinghof, BSR oder abholen lassen?
Für kleine Mengen ist der Weg zum Recyclinghof oder die bei der BSR angemeldete Sperrmüllabholung an der Bordsteinkante der günstigste Weg – vorausgesetzt, Sie bekommen alles selbst nach unten. Sobald es mehr wird, ein Übergabetermin drückt oder Elektrogeräte, Farben und Bauabfälle dazwischenliegen, lohnt sich die Abholung.
Wir holen in Steglitz-Zehlendorf unabhängig vom Abfuhrkalender ab, trennen bereits beim Austragen und übergeben ausschließlich an zugelassene Anlagen. Einen Überblick über alle Abfallarten finden Sie unter Entsorgung in Berlin, über Räumungen unter Entrümpelung in Berlin. Welcher Weg sich wann rechnet, haben wir im Ratgeber Sperrmüll in Berlin: BSR, Recyclinghof oder privater Entsorger? gegenübergestellt.
Unser Einsatzgebiet in Steglitz-Zehlendorf umfasst Steglitz, Zehlendorf, Lankwitz, Lichterfelde, Dahlem, Nikolassee und Wannsee. Weitere Bezirke finden Sie unter Einsatzgebiete.
Wir sehen uns kostenlos an, was anfällt, und nennen Ihnen einen Festpreis inklusive Anfahrt und Entsorgung.
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