Container oder Abholung – und welche Größe?

Ein Container ist nicht automatisch die beste Lösung. Er lohnt sich, wenn über mehrere Tage Material anfällt und Sie eine Stellfläche haben. Für eine einmalige Räumung ist die direkte Abholung meist günstiger: keine Standzeit, keine Stellfläche, keine Genehmigung.
Die Abfallart bestimmt den Container
Container werden nach Inhalt abgerechnet, nicht nur nach Größe. Deshalb gibt es getrennte Behälter für:
- Bauschutt – rein mineralisch, günstigster Satz
- Baumischabfall – gemischte Baustellenabfälle
- Sperrmüll und Hausrat
- Altholz – sortenrein verwertbar
- Dachpappe und Sonderabfälle – getrennte Erfassung
Eine gemischte Ladung wird immer nach der teuersten enthaltenen Fraktion abgerechnet.
Warum Bauschuttcontainer kleiner sind
Ein Kubikmeter Bauschutt wiegt 1,5 bis 2 Tonnen. Bei einer großen Mulde wäre das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs längst überschritten, bevor der Container voll ist.
Bei leichten Abfällen – Sperrmüll, Dämmstoffe, Kartonagen – ist es umgekehrt: Dort begrenzt das Volumen, nicht das Gewicht.
Stellplatz und Genehmigung
Auf privatem Grund brauchen Sie nichts weiter. Steht der Container im öffentlichen Straßenland, ist eine Sondernutzungserlaubnis nötig – in der Regel zusammen mit einer Halteverbotszone.
In Berliner Innenstadtlagen ist das der Normalfall und sollte mit Vorlauf beantragt werden. Wir übernehmen das auf Wunsch mit.
Wann sich die Abholung mehr lohnt
- Einmalige Räumung ohne Nachschub
- Wenige Kubikmeter oder einzelne Bigbags
- Kein Platz für einen Container
- Enge Hinterhöfe ohne Zufahrt
Dann kommen wir mit Fahrzeug und Personal, laden auf und fahren wieder – ohne Standzeit und ohne Genehmigung.